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Von der inneren Regierung · 2026-08-17

Der Glanz des Neuen kann überzeugen, ohne zu tragen. Wo jede Stimmung eine neue Entscheidung verlangt, verliert das eigene Leben seine Linie.

Bestand scheidet den Eindruck vom Wirklichen: Was nur reizt, verbraucht sich; was Form besitzt, bleibt tragfähig, ohne ständig gesteigert zu werden. Das macht Pflichten, Worte und Bindungen verlässlich.

Nicht alles Alte verdient Bewahrung. Doch was über innere Wetterlagen hinweg trägt, darf bleiben. So wird Treue möglich, ohne Härte oder Pathos.

Gedanke dieser Folge

Kernsatz

Die Zeit lässt den Schein verblassen und macht sichtbar, was Bestand besitzt.

Weitere Folgen

Vertiefung

Verdichteter Impuls

Der Anfang verleiht vielem Glanz. Erst im Fortgang zeigt sich, ob eine Überzeugung aus Tiefe stammt oder nur vom Reiz des Neuen lebte.

Verlangsamungsfrage

Was in meinem Leben ist geblieben, weil es wirklich trägt?

Dein Schritt für heute

Vielleicht verweilst du einen Augenblick bei einer Sache, der du seit Langem treu bist, und nennst still ihren Wert.

Wenn du hier weitergehen möchtest: im Die Kunst der Selbstregierung weiterlesen.

Folgendetails

Dauer als WahrheitVeröffentlicht am 17. August 2026Laufzeit 3 Min. 58 Sek.

Personen in dieser Folge

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